| .metaphon. |
| .ton.scheine.sterben. |
| (mp3/pdf) |
| Ich erstatte Anzeige |
| wegen Reizüberflutung |
| egal was ich auch treibe |
| es bleibt alles nur Vermutung |
| jeder sagt >konkret< |
| und doch sagt keiner was Konkretes |
| jeder fragt >was geht< |
| und doch fragt keiner mal >wie geht es< |
| Ich erstatte Anzeige |
| wegen Rätselentbehrung |
| egal wohin wir treiben |
| es gibt immer ne Erklärung |
| Wir sind nun mal die Erben |
| uns kann keiner mehr verderben |
| bleibt noch Zeit für uns zu werben |
| zwischen |
| Ton. Scheine. Sterben. |
| Komm her und leg dich zu mir |
| wir diskutieren |
| Komm her und leg dich zu mir |
| bis wir nicht mehr frieren |
| bis wir nicht mehr frieren |
| Ich erstatte Anzeige |
| wegen Mangel an Entschlüssen |
| die Liebe geht zur Neige |
| uns bleibt keine Zeit zu Küssen |
| doch >weniger ist mehr< sagt wer |
| und segelt ins Vertraute |
| >das Leben ist ein weites Meer |
| und meistens herrscht hier Flaute< |
| Komm her und leg dich zu mir |
| wir zählen Schafe |
| Komm her und leg dich zu mir |
| bis ich irgendwann einschlafe |
| bis ich irgendwann einschlafe |
| Das Leben ist ein Proberaum |
| mit Eierkistenwänden |
| Rock ist Garderobe, kaum |
| dass wir den Song beenden |
| wir sind nun mal die Erben |
| uns kann gar nichts mehr verderben |
| wir sind schon was wir werden |
| Ton. Scheine. Sterben. |
| Ton. Scheine. Sterben. |
| Ton. Scheine. Sterben. |
| Ton. |
| Scheine. |
| Sterben. |
copyright 2002 rupert rüsselsheimer |